La Palma
La Palma, "La Isla Bonita"
...Ruhe, Erholung, Ausspannen, Wandern, Schwimmen ein Minikontinent mit unzähligen Kontrasten auf kleinstem Raum |
die wasserreichste Insel mit einwandfreiem Trinkwasser |
Klima
Je nachdem, ob man auf der Ost- oder Westseite Urlaub machen möchte, kann das Wetter wolkiger oder sonniger sein. La Palma wird durch einen Gebirgszug, der von Nord nach Süd verläuft, in zwei wetter- und vegetationsmässig unterschiedliche Zonen geteilt. Der Nordostpassat-Wind treibt die Wolken häufig auf die Inselmitte, so daß es in den höheren Lagen der Ostseite immer etwas feucht bleibt, was zu einer immergrünen, schönen, teilweise subtropischen Vegetation führt. Die ganze Ostseite ist deshalb viel grüner und wildblumenreicher als die Westseite, was besonders deutlich in den Sommermonaten zu sehen ist.
Der Westen ist trocken, mit wesentlich häufigeren Sonnenscheinstunden. Die durchschnittliche Temperatur liegt bei 20° C. Im August kann das Thermometer bis zu 30° C klettern, vor allem im Westen, wo es auch Nachts nur wenig abkühlt. Im Januar gibt es Tage, an denen die Temperatur auf 10° C absinkt. In höher gelegenen Ortschaften sind die Nacht- und Morgentemperaturen deutlich niedriger als auf Meereshöhe.
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Strände
Obwohl La Palma mehr eine Wanderinsel ist, verfügt sie doch über diverse schöne Strände und Badebuchten. Auf der Ostseite liegt bei Santa Cruz Los Cancajos, ein kleines Touristenzentrum mit mehreren kleinen Stränden und Badebuchten. Das Gegenstück auf der Westseite ist Puerto Naos mit einem ca. 800 m langem Strand, dazu die ebenfalls recht langen Strände von Tazacorte, Playa Nueva und Charco Verde. Im Süden gibt es viele kleinere und größere Badebuchten um Fuencaliente. Im Nordosten hat La Palma Steilküsten und von daher nur zwei künstliche Meeresschwimmbecken (Charco Azul und das sehr schöne ausgebaute La Fajana).
Da auf der Westseite auf Wellen und starke Unterströmung geachtet werden muß, ist äußerste Vorsicht geboten. Die Strände auf La Palma sind grundsätzlich schwarz (feiner Lavasand).
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Volksfeste
Während der Sommermonate finden in den Dörfern ständig Fiestas zu Ehren der Heiligen statt. Berühmt sind folgende Feste:
das Mandelblütenfest in Puntagorda (Februar), der Karneval auf der ganzen Insel, die Viehmärkte in San Antonio del Monte (Juni) und Los Llanos (Juni), Fronleichnam in Mazo (Mai), alle 5 Jahre das große Fest der Schutzpatronin in Las Nieves, das Weinfest in Fuencaliente und das Teufelsfest in Tijarafe. Diese Feste verteilen sich über das ganze Jahr.
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Gesundheit, Sport
Die Erholung für den ganzen Körper, den Geist und die Seele
Das palmerische Klima ist besonders bezüglich seiner Heilkraft bei Astma-Leiden bzw. bronchialen Erkrankungen hervorzuheben, weswegen auch deutsche Familien mit Ihren astmakranken Kindern herzogen. Wegen der nicht vorhandenen Luftverschmutzung haben viele hier ihre Gesundheit wiedererlangt.
Die Luft gilt als die sauberste Luft überhaupt. Aus diesem Grunde wurden bereits 1985 die weltberühmten Observatorien (Sternwarten) auf La Palma gebaut.
Relaxen, Ausruhen, Entspannen, Sonnenbaden, Natur genießen, Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen, Sportfischen, Wandern, Mountainbike, Tennis, Gleitschirmfliegen.
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Kunst und Kultur
Das Kunsthandwerk hat auf La Palma eine jahrhundertelange Tradition die Lochstickerei, von reich verzierten Folkloretrachten bis zu Tischdecken. Keramik, wie z.B. die ohne Töpferscheibe hergestellten Reproduktionen der Ureinwohnerkeramik. Webwaren, wie die Flickendecken, die auf alten Webstühlen hergestellt werden. Seidenherstellung in El Paso, mit Naturfarben eingefärbt. Korbflechtereien aus Rohr und Stroh, Palmenblättern und Brombeerstrauchzweigen. Manuelle Zigarrenherstellung (nach kubanischem Vorbild).
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Unternehmungen, Ausflüge
Das unbestrittene Wanderziel Nummer 1 ist der Nationalpark "Caldera de Taburiente", einer der größten Erosionskrater der Welt und die einzige Stelle der Insel, wo in einem Bachbett das ganze Jahr über Wasser plätschert. Er ist sozusagen das Herz der Insel. Organisierte Wanderungen führen nicht nur durch den Nationalpark, sondern auch am Kraterrand entlang, wo sich die Observatorien befinden.Weitere Ziele sind die Lorbeerwälder im Nordosten mit Wanderungen zu Wasserfällen und richtigem Urwald. Der Nordwesten lockt mit Kiefernwäldern und ebenso gigantischen Schluchten wie im Osten. Im hohen Norden kann man auch ganze Drachenbaumhaine beobachten. Der Süden ist geprägt von einer langen Vulkankette mit über 120 erloschenen Vulkanen und Vulkankegeln. Hier führt eine beeindruckende Vulkanroute entlang.
La Palma ist ein Eldorado für Wanderer: es gibt keinen Fleck der Insel, der nicht lohnt, zu Fuß erforscht zu werden.
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Kunsthandwerk
Besuch von Webereien, Lochstickereien
Besuch bzw. eigene Fortbildung bei Keramikwerkstätten
Besuch bei Korbflechtereien und Seidenherstellung
Besuch von Folkloreveranstaltungen mit typischkanarischer Musik
Teilnahme in Kunsthandwerksschulen
Besuch von typisch kanarischen Ringkämpfen (lucha canaria)
Besuch von Hahnenkämpfen
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Gastronomie
Die kanarische Küche ist von großer Schlichtheit, schöpft aber aus tiefer kulinarischer Erfahrung. Das Klima und der Gebrauch der naheliegenden und inselüblichen Produkte beherrschen die traditionellen Rezepte. Der Fisch steht dabei im Mittelpunkt: Sie müssen nicht Fischesser, sie sollten dies aber sein, wenn Sie nach La Palma fliegen. Denn den fangfrischen Atlantikfisch gegrillt, gekocht oder in Butter gebraten mit den typischen "Papas" sowie der Mojo-Sauce und einem knackigen Salat auf dem Teller ist Gaumenfreude allererster Güte. Welche typischen Fischsorten es gibt und wonach Sie in welchen Restaurants speziell fragen sollten, verraten wir Ihnen gerne bei Buchung. Aber auch Fleischesser kommen auf ihre Kosten, denn gute Restaurants verstehen es mittlerweile hervorragend, die entsprechenden Sorten (Rind, Schwein, Lamm, Kaninchen etc.) lecker zuzubereiten. Und wenn zum Essen der hervorragende typische La Palma-Wein serviert wird, kommen Sie aus dem Schwärmen bestimmt nicht mehr heraus.
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Infrastruktur
Auf La Palma finden Sie sehr gut ausgebaute und ständig neu hinzukommende Asphaltstraßen, und gute Busverbindungen. Es gibt gute medizinische Versorgung durch deutsche Ärzte (allgemeine und Fachärzte); auch finden Sie eine Diabetiker-Lebensmittelversorgung.
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Die Ortschaften
Breña Baja / Breña Alta
In der Nähe des Flughafens auf ca. 300 m Höhe gelegen, erwartet Sie in Breña Baja eine fruchtbare, landwirtschaftlich genutzte Gegend mit vielen Drachenbäumen und großer Blumenvielfalt. Viele schöne Villen und typische alte Natursteinhäuser finden Sie überall verstreut in der Landschaft. Zu Breña Baja gehört auch der kleine Touristenort von Los Cancajos mit kleinen Badebuchten. Der Ortsteil Breña Alta ist 400 m hoch gelegen. Hier lebt die Gemeinde noch hauptsächlich von der Landwirtschaft. Breña Alta ist ein guter Ausgangspunkt für viele Ausflüge und Wanderungen entweder Richtung Süden zu den Vulkanen oder zu den Lorbeer- und Kiefernwäldern der "Cumber", dem Bergkamm.
Fuencaliente
Ca. 1.700 Einwohner. Ort auf der südlichen Inselspitze. Deutliche Spuren mehrerer Vulkanausbrüche (der letzte war erst am 26.10.1971). Lohnenswerte Besichtigungen der Krater. Die Bewohner haben auf dem fruchtbaren Lava-Boden die besten Weinanbaugebiete der Kanarischen Inseln geschaffen. Die lange Küste besteht aus einer ganzen Symphonie von kleinen Stränden und Buchten.
Los Llanos de Aridane
Ca. 17.000 Einwohner. Die Stadt liegt auf der Westseite der Insel inmitten von Bananen- und Avocadoplantagen im Herzen des Aridane-Tals. Das gute Klima begünstigt den ansteigenden Tourismus. Es gibt viele Geschäfte und Restaurants. Die Küste bietet kleine Buchten und Strände; der Strand von "Puerto Naos" ist einer der schönsten der Insel. Los Llanos ist beliebtestes Ziel deutscher Aussteiger.
El Paso
Ca. 7.500 Einwohner. Von Osten kommend ist dies in 650 m Höhe der erste Ort den man nach der Tunnelfahrt in der Sonne liegen sieht. Durch die Höhenlage sind die Temperaturen hier allerdings etwas niedriger als an der Küste. Handwerklich-traditionsreicher Ort, der im Januar/Februar in herrlicher Mandelblüten-(Almendros) Pracht zu bewundern ist. Herrliche Erholungs-, Entspannungs- und Aussichtspunkte. Schöne Wandermöglichkeiten.
Puntagorda
Ca. 1.700 Einwohner. Diese bevölkerungsmäßig kleinste Ortschaft der Insel liegt zwischen Mandelbäumen und Kiefern im Nordwesten der Insel. Landschaftlich wunderschön und ruhig. Für Wanderer, Naturliebhaber und Ruhesuchende ein idealer Platz
Puntallana
Ca. 2.300 Einwohner. Liegt gegenüber von Puntagorda auf der Ostseite der Insel. Einst die Kornkammer von La Palma. Für botanisch Interessierte ist Puntallana eine wahre Fundgrube:
hierzu bietet das Waldgbiet "El Cubo de la Galga" mit seinen riesigen Farnen, wilden Weiden und Kräutern, mit seinen Lorbeer- und Lindenbäumen eine prachtvolle Pflanzensammlung. Die Gegend wurde zum Naturschutzgebiet erklärt. Am Nogales-Strand (feiner schwarzer Sand) sind schon oft Meeres-Schildkröten beobachtet worden.
Santa Cruz
Ca. 20.000 Einwohner. Hauptstadt und Hafen mit eindrucksvollen Spuren einer glänzenden Vergangenheit. Viele Baudenkmäler adliger, bürgerlicher und kirchlicher Herkunft. Viele eindrucksvolle Veranstaltungen.
Tazacorte
Ca. 7.000 Einwohner. Liegt an der Küste des Aridane-Tals. Beansprucht mit seinen riesigen Bananen-Plantagen die beste Bananen-Qualität der Kanaren. Zum Ortsteil "El Puerto" (Der Hafen) gehört auch ein großer Sandstrand mit vielen typischen Restaurants.
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