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La Gomera

La Gomera, das ist

...Entdeckung, Abgeschiedenheit, Ruhe, Geheimnisvolles und totales Abschalten. La Gomera, die natürliche Insel bietet:
wunderschöne Landschaften
verschiedene klimatische Nischen auf kleinstem Raum
ein reichhaltiges Netz von Wanderwegen
kleine versteckte Badebuchten
Beschaulichkeit und viel Ruhe
Angenehme Wärme, viel Grün und gesunde Luft
Individuelle und alternative Möglichkeiten

Die alternative Insel mit wunderschönen Lanschaften
Im Inselinneren und im Norden angenehme Frische und herrliche Berge
An den Süd-Küsten wohltuende Wärme und Meeresbrise
Ein reichhaltiges Netz von Wanderwegen durch faszinierende Täler und Schluchten
Kleine versteckte (seltene) Badebuchten
Beschaulichkeit und viel Ruhe (die Seele baumeln lassen)
Angenehme Wärme, viel Grün und gesunde Luft

Klima
Landschaft
Strände
Gesundheit
Flora und Fauna
Ausflüge
Kunsthandwerk
Gastronomie
Die Ortschaften

 

Klima

Wie die anderen bergreichen kanarischen Inseln bietet La Gomera ein mildes, gemäßigtes Klima, beeinflußt von den Passatwinden und dem Kanarenstrom. Die große Varianz der Mikroklimata erklärt sich durch die Höhenunterschiede und Ausrichtung der jeweiligen Orte. Entsprechend der geographischen Ausrichtung unterteilt sich La Gomera in einen nördlichen und einen südlichen Klimabereich. Der Norden zeichnet sich durch eine hohe Temperaturstabilität mit gemäßigten Temperaturen und einer mittleren Sonnenstrahlung aus. Aus diesem Grund ist die Nordseite traditionell dichter besiedelt. Die im "Windschatten" liegende Südseite weist höhere Temperaturen, geringere Luftfeuchtigkeit und hohe Sonneneinstrahlung auf, was sich in einer kargen Vegetation widerspiegelt.
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Landschaft

La Gomera ist eine kleine Insel, bietet jedoch eine Vielzahl natürlicher und von Menschenhand geschaffener Landschaften, welche das Ergebnis einer komplexen geographischen Oberfläche und der erstaunlichen Anpassungsfähigkeit ihrer Einwohner in die schwierigen Bedingungen dieser Gegebenheiten sind. Die Kombination der Nutzung der natürlichen Resourcen mit dem Respekt gegenüber der Natur haben eine eigene landwirtschaftliche Kultur hervorgebracht, von der gegenwärtig noch viele Gebiete La Gomeras zeugen. Das hervorstechendste Element der Geographie der Insel sind ihre Schluchten (Barrancos), welche die Insel sternförmig vom Inneren bis zur Küste durchlaufen und die Insel in verschiede-ne klimatische Nischen unterteilen. Die Knappheit landwirtschaftlich nutzbaren Bodens hat die Bauern genötigt, Terrassen anzulegen, wodurch eine der eindrucksvollsten Landschaften der Insel entstanden ist, ähnlich den Stufen eines Riesen und Ergebnis der Arbeit vieler Generationen. Ein Drittel der Insel steht gegenwärtig unter irgendeiner Form von Naturschutz. Die wichtigsten Gebiete hiervon befinden sich im Naturschutzpark Garajonay mit seiner besonderen Vegetation. Der landschaftliche Eindruck der Insel wird durch senkrecht abfallende Felswände und die Palmenwälder vervollständigt, die sich wie Oasen in den Tiefen der Schluchten befinden.
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Strände

Die wenigen, aber schönen Strände La Gomeras sind ideal für Surfer bzw. Hobbyfischer. Für Taucher bieten die fast unberührten Meeresgründe hervorragende Gegebenheiten.
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Gesundheit

Die totale Erholung für Geist, Körper und Seele. Durch den fehlenden Massentourismus, durch die unglaubliche Ruhe, die die Insel ausstrahlt und durch die vorhandenen landschaftlichen, klimatischen und menschlichen Gegebenheiten, kann La Gomera ohne Übertreibung als wunderschöner, geheimnisvoller Gesundbrunnen bezeichnet werden.
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Flora und Fauna

Die Vegetation La Gomeras ist, so wie die anderen bergigen kanarischen Inseln, durch die Höhenlage und die Ausrichtung der Hänge bestimmt. An den feuchten Nordhängen und in den Tälern finden wir Palmenwälder und Reste historischer thermophiler Wälder, die aus wilden Ölbäumen, Almacijos und Sabinas bestehen (z.B. in Vallehermoso). In ca. 500 m Höhe erlaubt die fast ständige Präsenz von Wolken die Entwicklung der "Laurisilva", einem feuchten Wald, der für La Gomera typisch ist. Auf La Gomera gibt es keinen Kiefernwald. Auf den nackten Felsen der feuchten Zonen siedeln sich eher kanarische Zedern und Erdbeerbäume an, sowie dichte Kolonien "fleischiger" Pflanzen. Die Botanik La Gomeras ist von großem wissenschaftlichen Interesse; die Ursache hierfür sind ein hoher Prozentsatz endemischer Pflanzen sowie viele Arten, die nur auf La Gomera anzutreffen sind. Die Tierwelt La Gomeras ist formenreich, auch wenn sie nur in wenigen Zonen anzutreffen ist. Die Nähe zu Teneriffa sowie ihr geologisches Alter haben eine Kolonisierung durch viele wilde Tierarten erlaubt, die dann im Laufe der Zeit zu eigenen Arten "mutierten", die nur auf La Gomera existieren. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang insbesondere verschiedene Vogel-, Fledermaus- bzw. Eidechsenarten. In den Wäldern im Inneren der Insel findet man auch verschiedene Taubenarten, Raben, Sperber, Finken, Rotkehlchen bis hin zu Rebhühnern, Amseln und Falken. In allen offenen Gebieten treffen wir auf eine von Menschen eingeführte Art: das Kaninchen (das auch wesentliche Teile der gomerischen Küche bestimmt).
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Ausflüge

Vergeblich suchen Sie auf La Gomera Aqua-Parks, Go-cart-Rennbahnen oder andere touristische Angebote. Beschaulichkeit, Ruhe und genießende Naturbezogenheit ist auf La Gomera "angesagt" - davon zeugen Landschaftsbild und Menschen. Dennoch bietet diese Insel dem Besucher ein breites Spektrum an Möglichkeiten, sich in frischer Luft und natürlicher Umgebung hobbymäßig zu entfalten: Wanderungen, Fahrradtouren und Pferdeausritte durch dichte Wälder, tiefe Schluchten oder entlang der Küste sind schon einige Formen der möglichen Freitzeitaktivitäten. Dem Photo-Liebhaber bieten sich beeindruckende Motive und von einigen Felswänden können Paragliding und Drachenflug praktiziert werden. Die wenigen Strände der Insel bieten die bereits erwähnten Möglichkeiten des Wassersports. La Gomera ist so facettenreich, daß die Entdeckung ihrer wirklichen Möglichkeiten jedem einzelnen vorbehalten ist. Der Besucher benötigt nur einen offenen Blick und etwas Entdecker- bzw. Abenteuerlust, um die Schönheit und den Zauber dieser Insel zu genießen. Trotz der schroffen Felswände und trotz der sternförmigen Schluchten befindet sich auf La Gomera ein enges Netz von Wanderwegen, welche die Insel vom Meer ins Gebirge und von Tal zu Tal durchziehen. Die Wanderwege sind der herrlichen Natur der Insel angepaßt und befinden sich in gutem Zustand. Es gibt viele wunderschöne Wanderziele auf La Gomera insbesondere in den nördlichen Gegenden von Hermigua, Vallehermoso, Agulo, Pajarito, aber auch im südlichen Bereich von San Sebastian, Valle Gran Rey oder Benchijigua. Die Wanderungen sind in verschiedene Schwierigkeiten und Zeitdauer eingeteilt und können je nach Lust und Laune von Wanderspezialisten, aber auch von Familien mit Kindern in Angriff genommen werden. La Gomera ist ein Eldorado für Wanderungen. Es ist ein herrliches Erlebnis, zu Fuß in das Innerste und Geheimnisvollste der Inselwelt einzudringen.
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Kunsthandwerk

Das traditionelle Handwerk von La Gomera ist vielfältig und erfüllt verschiedene Funktionen. Unter den verschiedenen Handwerksarten ist die Töpferei herauszustellen, welche ohne Brennöfen seit den Zeiten der Guanchen (Ureinwohner) die verschiedenen Gegenstände herstellt. Weiterhin gibt es kleine Handwerksbetriebe, die sich dem Material Holz (Herstellung z.B. von Kastagnetten) bzw. verschiedener Pflanzen (zur Herstellung von Körben, Taschen oder Hüten) verschrieben haben. Hierzu ist auch die Weberei zu zählen, die auf der Basis von Baumwolle und alten Lappen Flickenteppiche, Decken und Bezüge herstellt. Es gibt auf Teneriffa (wie auf allen anderen kanarischen Inseln) eine beachtenswerte Tradition der Lehm- bzw. Tonarbeiten, die aus der primitiven Keramik der Guanchen entstanden sind. Die (von Hand hergestellten) Resultate sind erstaunlich authentisch (Geschirr, Schmuck). Auch die traditionelle Korbflechterei sowie die Stickerei werden heute noch an vielen Orten der Insel weitergepflegt und gehören zu der sehr begehrten Handwerkskunst.
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Gastronomie

Die Gastronomie La Gomeras ist der Küche der anderen Kanaren ähnlich - doch wie auf den anderen Inseln existieren auch hier einige besondere Eigenschaften, die zum Probieren einladen. Wir verzichten an dieser Stelle auf die Aufzählung, sondern wollen nur durch einige allgemeine Hinweise auf die Gaumenfreuden hinweisen, bei denen nach unserem Geschmack der Fisch entsprechend der geographischen Lage im Mittelpunkt steht. Sie müssen nicht Fischesser, sie sollten dies aber sein, wenn Sie nach La Gomera fliegen. Denn den fangfrischen Atlantikfisch gegrillt, gekocht oder in Butter gebraten mit den typischen "Papas" sowie der Mojo-Sauce und einem knackigen Salat auf dem Teller ist Gaumenfreude allererster Güte. Aber auch Fleischesser kommen auf ihre Kosten, denn gute Restaurants verstehen es mittlerweile hervorragend, die entsprechenden Sorten (Zicklein, Schwein, Lamm, Kaninchen etc.) lecker zuzubereiten.
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Die Ortschaften

Agulo
Dieser Ort im Nordosten der Insel (phantastisch grün, aber wettermäßig nicht stabil) ist einer der schönsten auf La Gomera. Er ist malerisch am Fuße mächtiger Felswände auf einem Hügel gelegen und bietet wunderbare Ausblicke bis nach Teneriffa. Verschiedene Bars und Restaurants in kleinen Gäßchen laden zum Verweilen ein. Gemütlichkeit ist Trumpf. Der Ortsteil La Palmita liegt ca. 5 km oberhalb von Agulo wunderschön ruhig und direkt am Fuße des Nationalparks.

Hermigua
Der zweitgrößte Ort der Insel - ein langgestrecktes Straßendorf - ist von terrassierten Bananenfeldern umgeben. Die Häuser ziehen sich entlang der Schlucht hinab bis zum Strand. 3 km nördlich kann man ein prächtiges Panorama über die üppigen Hügel La Gomeras mit dem Teide Teneriffas im Hintergrund genießen. Weiter südöstlich liegt der Nationalpark Garajonay (der in geführten Wanderungen zu besichtigen ist). Auch Hermigua gehört zum nördlichen Insel-Bereich, ist deshalb wunderschön grün, aber wettermäßig, besonders in den Wintermonaten, nicht so stabil. Der Ortsteil Playa Calera liegt in herrlicher direkter Strandlage.

Parque Nacional de Garajonay
Er bietet mit seinen bis zu. 20 m hohen von Flechten behangenen Heide- und Lorbeerbäumen einen einzigartigen Natureindruck. Seit 1986 zählt der Nationalpark zum Kulturerbe der Menschheit und ist von der UNESCO unter besonderen Schutz gestellt worden. Es gibt zahlreiche Wandermöglichkeiten mitten in herrlichsten Landschaften.

Playa de Santiago
Dies ist der sonnensicherste Ort der Insel. Die junge Ortschaft lebt nach wie vor von der Fischerei. Ein frischer Fisch in den kleinen Restaurants und Bars des Ortes genossen ist schon ein Aufenthalt wert. Auch der kleine (schwarze) Sandstrand ist einer der wenigen der Insel, die manchmal zum Baden geeignet sind. Der kleine Ort Benchijigua liegt etwa 10 km nördlich von Playa Santiago mitten in den Bergen mit herrlichem Landschaftspanorama.

San Sebastián de la Gomera
Dieser Ort im Nordosten der Insel (phantastisch grün, aber wettermäßig nicht stabil) ist einer der schönsten auf La Gomera. Er ist malerisch am Fuße mächtiger Felswände auf einem Hügel gelegen und bietet wunderbare Ausblicke bis nach Teneriffa. Verschiedene Bars und Restaurants in kleinen Gäßchen laden zum Verweilen ein. Gemütlichkeit ist Trumpf. Der Ortsteil La Palmita liegt ca. 5 km oberhalb von Agulo wunderschön ruhig und direkt am Fuße des Nationalparks.

Valle Gran Rey
Das "Tal des großen Königs" im Süden der Insel mit seinen Terrassen verstreut liegenden Häuschen und unzähligen Palmen zog einst die Aussteiger an. Heute ist es bereits großer Tummelplatz für Touristen mit mittlerweile einigen Hotels und vielen großen und kleinen Appartment-Anlagen. Kleine (schwarze) Sandstrände laden hier sogar zum Meeresbaden ein.

Vallehermeso
Das kleine Dörfchen ganz im Norden der Insel ist dennoch gut frequentiert von Einheimischen, da sich riesige Obstplantagen in seinem Einzugsbereich befinden. Herrliche Wanderwege beginnen hier. Gemütliche Atmosphäre zeichnen diesen Ort (wie alle anderen auf La Gomera) aus.
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