Gran Canaria
Gran Canaria mit der Dünenlandschaft
Das erwartet Sie auf Gran Canaria - eine prickelnde Insel mit faszinierender Abwechslung.
herrliche Strände, Dünen, Landschaften und aktives touristisches Leben im Süden.
Die Hauptstadt Las Palmas mit dem zweit schönsten Stadtstrand der Welt "Las Canteras"
Typische alte Bergdörfer und wunderschöne Landschaften im Zentrum, ein üppig-grüner Norden mit ruhigen Fischerdörfern, Pinienwäldern, Steilküsten und kleinen Sandbuchten.
Hervorragende vielseitige sportliche Möglichkeiten:
zahlreiche phantastische Golfplätze im Norden und Süden, Reitställe und alle Arten von Wassersport
ein breites Spektrum kultureller Möglichkeiten.
Ein gesundes, warmes Klima (Heilklima für Haut-Atemwege bzw. rheumatischen Erkrankungen).
Klima
Landschaft
Strände
Wanderungen
Sport
Kunst und Kultur
Ausflüge
Kunsthandwerk
Gastronomie
Karneval
Die Ortschaften
Klima
Das kanarische Klima wird in erster Linie durch den Atlantischen Ozean, die Passatwinde und die teils beträchtlichen Höhenunterschiede beeinflusst. Der Nordostpassat beschert dem Inselnorden kühle und feuchte Winde, während im niederschlagsarmen Süden trockene und warme Fallwinde vorherrschen. Die Kanaren gelten als "Inseln des ewigen Frühlings" mit Durchschnittstagestemperaturen im Winter von 22 Grad und im Sommer von 27 Grad. Auf Grund des angenehmen Klimas empfiehlt sich Gran Canaria als ganzjähriges Reiseziel. Für eine kurzzeitigen extremen Hitzeschub sorgen Saharawinde, die vornehmlich im Sommer das Wetter durcheinander wirbeln und für 3 bis 5 Tage die Temperaturen auf bis zu 40 Grad ansteigen lassen können. Trotz der guten Klimaverträglichkeit verfügt die Sonne in diesen Breitengraden über eine sehr starke Strahlungsintensität. Es ist daher ratsam, sich gut einzucremen und eine Kopfbedeckung zu tragen.
Im allgemeinen ist das Klima zu jeder Jahreszeit sehr mild gemäßigt und ausgeglichen; daher kommt auch die Bezeichnung der Kanaren als die "Inseln des ewigen Frühlings". Dieses frühlingshafte Klima wurde bereits in den Mythen des alten Ägypten sowie Griechenlands gepriesen, dessen Dichter des Goldenen Zeitalters die Kanaren als den "Garten der Hesperiden und als die Elysäischen Gefilde" bezeichneten.
Die Bergzüge (bis fast 2.000 m hoch), die Winde, die Meeresströmungen und natürlich der Breitengrad bestimmen das Klima von Gran Canaria. Die aus Nordosten wehenden Passatwinde bringen frische Ozeanluft mit. Wenn obere Luft auf die Bergzüge stößt, kommt es zu Wolkenbildung und mitunter auch zu Regen doch gleichzeitig hilft die Sonne, die Verdunstung voranzutreiben. Meist herrscht deshalb in den Nachmittagsstunden auch im Bergland wieder strahlend blauer Himmel vor.
Die Berge verhindern wie bei den anderen Kanareninseln auch, daß die Wolken bis in den Süden gelangen. Der Südteil von Gran Canaria ist deshalb viel trockener und bietet mehr Sonnenstunden.
Was das Wasser im Atlantik betrifft, so trifft auch hier das gleiche System wie auf den Nachbarinseln zu: die Meeresströmung, ein Teil des umfassenden Golfstromes, bringt kälteres Wasser aus dem Norden mit, wodurch die Wassertemperaturen auf den Kanaren niedriger sind, als es normalerweise dem Breitengrad entspricht (zwischen 21 und 24° C im Sommer und 18 und 21° C im Winter).
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Landschaft
Gran Canaria ist mit einer Fläche von 1.532 km ⊃2; nach Teneriffa und Fuerteventura die drittgrößte Kanareninsel. Die Landschaft wurde über Jahrhunderte durch die Naturgewalten und dem Einfluß des Menschen geprägt. Die Insel weist eine solche Vielfalt an Landschaftsformen auf, daß kaum ein Ort dem anderen gleicht. Aufgrund des zerklüfteten Reliefs mit steilen Berghängen und tiefen Schluchten haben sich zahlreiche unterschiedliche Ökosysteme herausgebildet.
Das Relief Gran Canarias steigt von der Küste zum Inselzentrum an, bis hin zum Zentralmassiv der Berggipfel, wo sich die höchsten Punkte befinden: der Pico de las Nieves oder Schneegipfel (1.950 m) und der Roque Nublo oder wolkenumhangene Felsen (1.813 m). Das Zentralmassiv der Berggipfel ist von einer ganzen Reihe von Erosionskratern umgeben, die den Ausgangspunkt der Schluchten darstellen. Seine Küstenlinie weist eine Gesamtlänge von 236 Kilometern auf, wobei im Südosten flache Küsten und Sandstrände vorherrschen, darunter am bekanntesten Playa del Inglés und der Bereich der Dünen von Maspalomas.
Im Osten und Südosten herrschen dagegen Steilküsten vor, und im Norden und Nordosten wechseln sich beide Küstenformen ab und bieten eine enorme Vielfalt an Stränden und kleinen Buchten. Die Natur hat Gran Canaria geradezu verschwenderisch mit Landschaften verschiedenster Prägung ausgestattet, wodurch sich auch unterschiedlichste Möglichkeiten für Urlaubsaktivitäten ergeben
Die drittgrösste Kanareninsel wird oft als "Miniatur-Kontinent" bezeichnet, da sich die Vegetation in großer Vielfalt zeigt. Es gibt subtropische Pflanzen, Drachenbäume, Palmen, Kakteen, Wälder, Weinberge und fruchtbare Täler. Einerseits findet man auf den Gipfeln Schnee, andererseits befindet sich in Maspalomas mit 5 qkm eine der größten Dünenlandschaften, ähnlich der Sahara. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und der höchste Gipfel - der 1949m hohe Pico de las Nieves - liegt inmitten einer bizarren Vulkanlandschaft. Das Inselinnere ist geprägt von Gebirge mit tiefen Schluchten und fruchtbaren Tälern.
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Strände
An der 236 km langen Küstenlinie überwiegen im Südosten flache Sandstrände, im Westen und Südwesten befinden sich Steilküsten und im Norden und Nordosten findet man beide.
Gran Canaria besitzt mit fast 50 Strandkilometern eine große Anzahl an goldenen Sandstränden. Playa del Ingles besitzt den längsten Strand (3 km lang, 50 m breit) der Südküste, der direkt in die saharaähnliche Dünenlandschaft Dunas de Maspalomas übergeht. In den Dünen lassen sich auch schöne Wanderungen machen, ein Teil ist als FKK-Zone ausgewiesen. Bei Playa del Ingles befindet sich der Wasserpark Aqua Sur. Der gigantische Wasservergnügungspark bietet auf 5300 qm eine riesige Poollandschaft und 29 Rutschen. Der Ocean Park in Maspalomas ist ein weiteres Paradies für Wasserraten mit 22 Rutschbahnen. Der künstlich angelegte, geschwungene Traumstrand Playa de las Amadores hinter Puerto Rico bietet fast weißen Korallensand, eine kleine Promenade mit Restaurants und Cafes und gute Umkleidemöglichkeiten und Duschen. In der Bucht von Puerto Rico befindet sich in einem Halbrund ein feiner weißer Sandstrand, und der Ort Puerto Rico rühmt sich, das größte Wassersportzentrum der Insel zu sein. Neben einem geschwungenen, weißen Sandstrand findet man in der Bucht von Taurito auch ein großes, öffentliches Freibad mit mehreren Schwimmbecken. Auch die Haupstadt Las Palmas hat ihren eigenen Stadtstrand, die 3 km lange Playa de las Canteras.
Im Süden
Playa de Maspalomas mit der weltberühmten Dünenlandschaft
Playa del Inglés und San Augustin
Puerte Rico und Puerto de Mogan, weitere Strände meist künstlich angelegt.
Im Norden
Playa de las Canteras in Las Palmas
Puerto de las Nieves (dunkler Sand) Nähe Agaete
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Wanderungen
Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Straßen auf Gran Canaria geschaffen. Vorher gab es eine Reihe von Hauptwegen, Pfade und Wanderwegen der Viehherden, die die wichtigsten Orte der Insel miteinander verbanden. Diese alten Verbindungswege (auch Königswege "Caminos Reales" genannt) wurden in jüngster Zeit zu Wanderwegen ausgebaut, von denen die meisten zum Cruz de Tejeda führen. So wurde ein 307 km langes Netz geschaffen, damit der Wanderer die Schönheiten der Bergwelt Gran Canarias in freier Natur genießen kann. Es wurden verschiedene Wanderwege (auch Rundwege) geschaffen, die verschiedene Schwierigkeitsgrade und Höhenunterschiede aufweisen. Die Dauer ist von 2 Stunden bis 14 Stunden bemessen, so daß sich jeder Wanderer sein "Soll" individuell festlegen kann. Die Gegebenheiten, die Aussichten sowie Pflanzen und Tiere sind so schön und einzigartig, daß die Wanderungen auch für Kinder empfehlenswert sind zumal ja am Nachmittag der Strandbesuch ansteht.
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Sport
Ausruhen, Entspannen, Sport, Schwimmen, Faulenzen, Spazieren gehen.
Wassersportarten
Tauchen, Surfen, Windsurfen, Hochseefischen, Angeln, Segeln, Wasserski etc.
Andere Sportarten
Tennis, Squash, Golf (die Insel verfügt über 3 Golf-Plätze), Wandern, Mountainbiken, Bergsteigen, Reiten, Hängegleiter-Fliegen, Fallschirmspringen
Gran Canaria ist ein Paradies für Sportfreunde. Windsurfer wissen die Insel auf Grund der idealen Winde zu schätzen. Fast an jedem Strand findet man Surfschulen und Ausrüstungsverleiher. In Puerto Rico sind Segelfreunde richtig, im Hafen werden Segelboote vermietet und es werden Kurse angeboten, die man mit international anerkanntem Zertifikat abschließen kann. An fast jedem Strand kann man Wasserski fahren und Jet-Skies ausleihen. Wer die wunderbaren Tauchgründe der Insel ergründen möchte, kann u.a. in Playa del Ingles an Tauchexkursionen und Tauchkursen teilnehmen. Der Golfsport entwickelt sich prächtig auf Gran Canaria, mehrere Plätze bieten Anfängern und Profis perfekte Bedingungen. Für die meisten Urlauber interessant und am besten erreichbar ist der Golfplatz Campo de Maspalomas, der spektakulärste Golfplatz ist sicherlich der Club de Golf am Vulkankrater Bandama. An Tennisplätzen herrscht kein Mangel. Die meisten Hotels verfügen über eigene Plätze. Des weiteren gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten und optimale Bedingungen zum Mountainbiking, Gleitschirmfliegen, Wandern, Hochseeangeln, für jeden ist etwas dabei!
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Kunst und Kultur
Der weltoffene Charakter der Insel kommt auch in ihren zahllosen kulturellen Aktivitäten zum Ausdruck. Zu den Hauptveranstaltungen zählen das Opernfestival, das älteste ganz Spaniens, das Internationale Festival Klassischer Musik, Experten zufolge das beste des Landes, das Musik- und Tanz-Festival und das Theaterfestival der fünf Kontinente oder "Cinco Continentes".
Zu diesen Festivals kommen Ausstellungen, Schauen, Kulturwochen u.v.a. hinzu, die hier regelmäßig auf dem Programm stehen. Auch das Angebot seiner Museen ist bemerkenswert: das Kanarische Museum oder Museo Canario, das Nestor-Museum, das Diözesanmuseum, das Kolumbus-Museumshaus oder Casa Colón, das Museumshaus Pérez Galdós, das Atlantik-Zentrum für moderne Kunst oder Centro Atlántico de Arte Moderno kurzum ein breitgefächertes Angebot, um allen daran Interessierten die Kunst und Kultur der Insel Gran Canaria näherzubringen.
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Ausflüge
Es gibt herrliche Ausflugsrouten im Süden, Norden oder im Zentrum, die man bequem (auch mit Kindern im Auto) in 2-8 Std. (je nach ausgewählter Route) bewältigen kann. Es würde diesen Text sprengen, hier alle Routen aufzählen zu wollen. Sie können eine übliche Ausflugstour vorziehen oder eine Route für den besonderen Geschmack (mit empfehlenswerten Top-Restaurants) auswählen. Für alle Ansprüche bietet Gran Canaria eine Vielzahl von Möglichkeiten. Allein für den Besuch von typisch-kanarischen Dorf-Fiestas bzw. Folklore-Auftritten lohnt sich ein schöner Ausflug. Auch die Kinder kommen auf ihre Kosten. So ist z.B. der Palmitos Park mit seiner Papageien-Show und dem ganzen subtropischen Ambiente ebenfalls eine Attraktion wie der Rancho-Park, in dem es Pferdeverleih, Kinderspiel- und Grillplätze gibt. Für die größeren "Kids" stehen die Adlerschlucht ("Sioux-City" mit Indianer-Show) sowie Mini-Karts und Go-Karts zur Verfügung.
Unterhaltung
An abendlicher Unterhaltung mangelt es auf Gran Canaria nicht. Gerade in Playa del Ingles gibt es unzählige Restaurants, Cafes, Kneipen, Discotheken, Pubs und Spielhallen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und oft konzentrieren sich diese Einrichtungen in den großen Einkaufszentren wie z.B "Yumbo", "Kasbah", "Cita", etc. Fast jedes Hotel bietet ein abwechslungsreiches, abendliches Unterhaltungsprogramm. Es werden Shows mit Tanz und Musik, Bingo und Spielshows geboten.
Unser Tipp
Besuchen Sie das Bergdorf Guayadeque! Hier lebt ein Teil der einheimischen Bevölkerung noch in Höhlenwohnungen, und im urigen Höhlenrestaurant "El Centro" bekommt man wunderbare Tapas.
Ausflugstipps
Palmitos Park: 8 km von Playa del Ingles entfernt liegt diese über 200 000 qm große Palmenoase mit zahlreichen Vogel- und Schmetterlingsarten. Das Orchideenhaus gilt als das größte Europas, auch ein riesiges Aquarium ist angegliedert. Mehrmals täglich werden Papageienshows vorgeführt. Wanderwege führen durch die herrliche Grünanlage, und da es auch Restaurants gibt, kann man hier einen ganzen Tag verbringen. Hauptstadt Las Palmas Hafenstadt Puerto de Mogan Felsmonolith Roque Nublo Freilichtmuseum El Mundo Aborigen
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Kunsthandwerk
Das kanarische Kunsthandwerk bietet einzigartige Details wie das Flechthandwerk mit Bananenfasern, Seidengewebe, Messer mit Verzierungen aus eingelassenem Knochen- oder Hornmaterial. Die Timple (ein Instrument ähnlich aber viel kleiner als eine Gitarre mit 4 oder 5 Saiten), die auch in Lateinamerika bekannten Chácaras aus Telde, Töpferwaren aus Arucas und Atalaya, Stahlwaren aus Guía, Korbwaren aus Teror und Ingenio und Stickereien aus verschiedenen Orten sind bedeutende handwerkliche Erzeugnisse auf Gran Canaria.
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Gastronomie
Die Küche auf den Kanaren mit ihren Spezialitäten ist vielfältig und hat fantastische Gerichte zu bieten. Eine Spezialität der Insel sind die verschiedenen Fischsorten wie z.B. der Vieja: Der bekannteste Fisch ist ganz weiß und zart und wird in allen Arten zubereitet und schmeckt immer köstlich. Zum Essen werden meistens kleine, hutzelige Kartoffeln serviert mit einer salzigen Schale, die man mitißt. Das sind die papas arrugadas, in Salzwasser gekochte Pellkartoffeln. Dazu wird die ebenso typische Mojo gegessen; eine Soße aus grobem Salz, Öl, Paprika, Kräutern und viel Knoblauch. Eine weitere Spezialität ist das Canejo Salmorejo, zartes Kaninchen in Weißweinsoße mit viel Pfeffer und Knoblauch. Zu jedem guten Essen gehören die typischen Vorspeisen die man aber auch zu einer vollen Mahlzeit zusammenstellen kann: Die Tapas. Es gibt spezielle Tapas-Bars, die Ziegenkäse, Oliven, den wunderbaren Schinken jamon serrano servieren, dazu papas arrugadas mit mojo, Calamares in Knoblauch, kleine Fische, pimiento frito, gebratene Pfefferschoten, Tortilla Stücke und vieles mehr... Wem das noch nicht reicht der sollte unbedingt das köstliche Nachtische Dessert Musse de Gofio probieren. Eine Masse aus Gofio (gemahlenem Mais) und Zuckerrohrhohnig. Dieses Nougat wird angefertigt zu flachen Törtchen, befestigt mit Bananenstaudenstreifen und Oblaten. Aber auch Fleischesser kommen auf Ihre Kosten, denn gute Restaurants verstehen es mittlerweile hervorragend, die entsprechenden Sorten (Rind, Schwein, Lamm, Kaninchen etc.) lecker zuzubereiten. Für Ihre Kleinen werden auch Pommes frites, Spaghetti und Pizza angeboten, so daß für alle bestens gesorgt ist. Und wenn zum Essen der hervorragende typische kanarische Wein serviert wird, kommen Sie aus dem Schwärmen bestimmt nicht mehr heraus.
Guten Appetit!!
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Karneval
Das närrische Treiben in Las Palmas kann man als sehr volkstümlich bezeichnen, da viele Menschen sich aktiv und in ihren eigenen Karnevalskostümen den Karnevals-Sing- und Spielgruppen zugesellen. Die Hauptwoche steht ganz im Zeichen der "Verbenas" genannten allabendlichen Straßenfeste mit Imbißständen, die Getränke und die hier "Tapas" genannten Snacks anbieten, und der Salsa-Klänge, die den Musikern hier in Fleisch und Blut übergehen. Den Abschluß der Feste bilden der große Karnevalsumzug, an dem alle Sing- und Spielgruppen sowie Karnevalskarossen teilnehmen können, die sich darauf vorbereitet haben, und schließlich das "Begräbnis der Sardine" ("Entierro de la Sardina"), ein symbolischer Akt, mit dem der Karneval endgültig zu Grabe getragen und die Fastenzeit eingeleitet wird.
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Die Ortschaften
Agaete
Im Nordosten der Insel liegt in gleichnamigen Tal, einem der schönsten und fruchtbarsten Bachtäler der Insel mit seinen Citronen-, Orangen- und Avokadobäumen sowie dem Kiefernwald von Tamadaba. Agaete lebt von der Landwirtschaft und präsentiert sich als freundliches Städtchen, das auf allen Inseln durch die "Fiesta de la Rama" in der ersten August-Woche bekannt ist. Vom Hafenort Puerto de los Nieves (2 km) führt noch heute die Fährverbindung nach Teneriffa. (Ca. 5.000 Einwohner)
Artenara
Ca. 1.100 Einwohner. Der höchste Ort (1.251 m ü.d.M.) der Insel liegt inmitten einer relativ unberührten Landschaft im Nordwesten. Zahlreiche Einwohner leben noch in Höhlenwohnungen, denen Häuserfassaden vorgebaut wurden. In unmittelbarer Nähe der schönste Kiefernwald Gran Canarias und interessante Restaurants
Bandamas
Der Ort, 10 km südlich von Las Palmas in ca. 600 m Höhe, liegt nahe einem wunderschönen Erosionskessel dem schönsten Bergziel einer "Caldera" auf den Kanaren. Arguineguin/Patalavaca hat ca. 3.500 Einwohner. Der 12 km westlich der Touristenmetropole Maspalomas gelegene Ort lebt vom Fremdenverkehr und Fischfang. Der nahegelegene gleichnamige Barranco bietet Einblicke in die Landwirtschaft der Gegend und endet am malerisch gelegenen Stausee von Soria.
Ingenio
Ca. 25.000 Einwohner, 340 m Höhe, 30 km von Las Palmas entfernt. Früher war es das Zuckerrohr, heute ist die Tomate das Hauptanbauprodukt. Das Dorf ist ruhig, beschaulich und besonders durch sein Kunsthandwerk bekannt - vor allem durch die überall angebotenen Loch- oder Stickerei-Arbeiten. In der Nähe befindet sich ein Barranco mit einem Höhlendorf aus prähispanischer Zeit
Las Palmas
Hauptstadt Gran Canarias mit 370.000 Einwohnern. Man muß die Stadt "erschließen" um sie zu mögen, man muß in die alten Stadtviertel hineingehen, einen typischen Kneipen-Bummel machen oder auch gepflegte First-class-Restaurants aufsuchen. Das Stadtbild beherbergt viele unterschiedliche Züge: z.B. der Park Santa Catalina oder "zweitschönster Stadt-Strand der Welt", dem Las Canteras Strand; das Hafenviertel oder die Kulturstätten in Vegueta, dem ältesten Stadtbezirk usw. Kulturell bietet die Stadt ebenso eine Fülle von Angeboten wie bezüglich der Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten
Maspalomas
Beherbergt die international bekannteste herrliche Strand- und Dünenlandschaft, umgeben von vielen Ferien-Komplexen, Bungalows und Hotel-Anlagen. Die Dünen sind kürzlich zum Naturschutzgebiet erklärt worden, so daß in Zukunft kein weiterer Raubbau an der dortigen Natur entstehen kann. Mini-Wüste mit 8 km Sand, Dünen und einer Palmen-Oase (insges. Fläche 250 Hektar). Am Rande befindet sich auch ein 18-Loch-Golf-Platz. Viele Freizeitangebote für Urlauber.
Mogán
Ca. 8.000 Einwohner. Im Südwesten von Gran Canaria liegt das von hohen Bergwänden umgebene Bergdorf Mogán. Südlich erstreckt sich der fruchtbare Barranco de Mogán (Schlucht von Mogán), der unter Individualtouristen als Geheimtip gilt. Oberhalb von Mogán ist die wildromantische Berglandschaft ein Paradies für Wanderer. Eine Erholung für das Auge sind die üppig wuchernden Gärten der kanarischen Häuser. Touristisch bekannter und erschlossener ist Puerto de Mogán, das "Klein-Venedig" und der westliche Randposten der südlichen Touristenzentren Gran Canarias. Das Ortsbild ist äußerst stilvoll, ein künstlich angelegter Strand ist auch für Kinder geeignet. In der Nähe befinden sich weitere Naturstrände.
Playa de Inglés
Touristische Hochburg Gran Canarias und Ausgangspunkt aller Erschließungen im Süden der Insel. Der Ort ist geprägt durch unzählige Hotel- und App.-Anlagen und dem bekannten langen Sandstrand, an dem es an Betriebsamkeit nicht mangelt.
Puerto Rico
Die zweitgrößte Ferienstadt Gran Canarias an der Südküste wirkt auf den ersten Blick wenig einladend, bietet aber viele erholsame Parkanlagen und ein umfangreiches Sportangebot. Die von Felswänden umgebene Bucht bietet nur einen kleinen Sandstrand. In der Umgebung gibt es weitere Strände.
Tejeda
Ca. 2.200 Einwohner. Zur Zeit der Mandelbaumblüte Ende Februar ist es in diesem äußerst malerischen Bergdorf im Zentrum der Insel am schönsten. Eine prächtige Lage in über 1.000 m Höhe bietet einen reizvollen Ausgangspunkt für Ruhe und herrlichen Wanderungen auf Gran Canaria. Fast 1.500 m hoch liegt Cruz de Tejeda die Inselmitte Gran Canarias mit einem fantastischen Blick über die Gebirgslandschaft.
Teror
Mit 13.000 Einwohnern die typischste kanarische Stadt der Insel. Religiöses Zentrum von Gran Canaria mit entsprechender Anzahl interessanter Kirchengebäuden und Museen. Wunderschönes Landwirtschaftsgebiet mit großen Landgütern und traditioneller Architektur. Viele bestaunenswerte Herrenhäuser eingerahmt von Bäumen unterschiedlicher Herkunft; herrliche Alleen und wunderschöne Gärten.
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