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Fuerteventura

Fuerteventura und die kilometerlange Strände

Fuerteventura, die Insel der Weite bietet:

paradiesische, kilometerlange weiße Traumstrände
im Norden von Fuerteventura Dünenlandschaften und Buchten
im Süden von Fuerteventura lange, breite Strände
ideal für alle Wassersportarten
Ruhe durch unglaubliche Weiten und Einsamkeiten
Viele kinderfreundliche Strände mit kristallklarem Wasser
touristische Zentren von Fuerteventura sind im Norden und Süden

Klima
Landschaft
Strände
Gesundheit
Kunst und Kultur
Ausflüge
Kunsthandwerk
Gastronomie
Die Ortschaften

 

Klima

Wie auf allen kanarischen Inseln herrscht auch auf Fuerteventura ein warm-gemäßigtes Klima. Beeinflußt wird es vor allem durch die Passat-Winde, durch das Azorenhoch und den Kanarenstrom eine kühle Meeresströmung.
Generell gilt, daß sich die Witterungsverhältnisse gerade auf Fuerteventura schnell ändern können. Durch nur wenig vorhandene Gebirgsmassive kann kaum ein Schlecht-Wetter-verursachender Wolken-Stau entstehen; andererseits ist gerade diese landschaftliche Gegebenheit verantwortlich für die nur sehr spärlich vorhandenen Niederschläge. Die Temperaturschwankungen sind im Jahresverlauf außergewöhnlich gering. So liegen die Durchschnitts-Temperaturen auf Fuerteventura in den Wintermonaten um 19° C und im Sommer im Durchschnitt bei ca. 24° C. Allerdings ist manchmal (selten) der Einfluß des naheliegenden afrikanischen Festlandes und besonders der Sahara spürbar: An den Tagen, an denen der Scirocco, ein heißer, trockener Wind von Nordafrika herüberweht, steigt das Thermometer plötzlich um ca. 10° C an. Allerdings ist diese Hitze- (und manchmal auch Staub-) Welle nach drei bis vier Tagen meist wieder vorbei. Die Wassertemperaturen liegen im Winter bei ca. 19° C, im Sommer bei ca. 22° C.
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Landschaft

Bei der Fahrt vom Flughafen zum Urlaubsdomizil macht sich bei vielen Reisenden, die erstmals nach "Fuerteventura" kommen das blanke Entsetzen breit: rings herum nichts anderes als öde braune Berge und weite Geröllfelder. Kein Baum, kein Strauch belebt die Szenerie. Doch spätesten bei Ankunft im Urlaubsdomizil bzw. am nächsten Tag ist man mit der Wüsteninsel ausgesöhnt: Kilometerlange Dünenstrände begeistern jeden Badeurlauber. Sand und Meer hat Fuerteventura im Überfluß zu bieten. Doch auch an die eigentümlichen Farben und weiten "öden" Landschaften gewöhnt man sich rasch auf der mit 1.731 km⊃2; zweitgrößten Insel des Kanarischen Archipels. Überall entdeckt man plötzlich wunderschöne Täler, grüne Oasen, malerische Windmühlen, grandiose Aussichten über unglaubliche Weiten und Gebirgsketten und Vulkan-Krater als stumme Zeugen der Vergangenheit. Und man entdeckt dann: Fuerteventura hat mehr als Sonne, Sand und gutes Klima. Treffender als der große Poet der Insel (Miguel de Unamuno) kann man es nicht ausdrücken:
Die den Wind besonders ausgesetzten Flächen und Berghänge sind nahezu vegetationslos. Bewachsen sind vor allem die Hügel östlich von La Oliva, die Gegend um Betancuria und Vega de Rio de las Palmas, Tiscamanita und Gran Tarajal. Zu den wenigen einheimischen Pflanzenarten gehören: die Kanarische Dattelpalme, die Tamarisken-Palme, Kandelaber-Wolfsmilch, Salzwiesen, der Feigen-Kaktus und etliche üppige blühende Zierpflanzen.
Die Tierwelt ist noch artenarmer als die Pflanzenwelt: nur Kaninchen und Igel sind in Freiheit anzutreffen. Allerdings gehören Ziegen, Schafe und Esel ebenso zum Inselbild wie einige Kühe. Zahlreich vertreten ist die Vogelwelt und besonders für die Gourmets interessant ist der Fischreichtum um das Kanarische Archipel.
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Strände

Fuerteventuras Strände sind nicht nur die schönsten und größten von ganz Europa sondern beinhalten einen ganz wichtigen gesundheitlichen Aspekt: anders als an den Stränden tropischer Breitengrade muß hier nicht mit gesundheitlichen Risiken (Infektionskrankheiten, gefährliche und giftige Tiere) gerechnet werden.
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Gesundheit

für den ganzen Körper Insbesondere die Augen kommen durch die endlosen und ruhigen Weiten auf ihre Kosten. Aber auch die Lungen, Bronchien und die Haut freuen sich über die saubere unverschmutzte Luft und das frische gesunde Atlantik-Klima.

Die Insel ist ein großes Heilsanatorium!
Hier kommen zusammen die Heilkräfte der Erde, des Wassers und der Luft. Die Ruhe, die Unberührtheit, die grandiose Kargheit, das gesunde Klima und die Heilkraft der Luft bewirken, daß man hier wirklich ausspannen und den Alltag loslassen kann.
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Kunst und Kultur

Großartige Kulturdenkmäler wird man auf Fuerteventura nicht entdecken. Dennoch gibt es an vielen Plätzen kunstvolle Zeugen vergangener Zeiten. Als schönster Ort der Insel gilt Betancuria. Hier gibt es zwei Museen, eine Kirche und mittlerweile eine sehr schön restaurierte historisch-autentische Kunst- und Wohnstätte zu besichtigen.
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Ausflüge

Es würde die Aufgabe dieser Seite bzw. seiner Grundinformations-Vermittlung sprengen, alle Aktivitäten, die man auf Fuerteventura entfalten kann, aufzählen zu wollen. Es gibt wunderschöne Insel-Rundfahrten sowie Wander- oder Mountainbike-Routen auf Fuerteventura, doch die Hauptattraktivität der Insel sind die herrlichen Strände. Ausflüge auf die kleine vorgelagerte Insel Lobos ist für Taucher und Schnorchler fast ein Muß, ebenso wie ein Tagesausflug mit der Fähre ab Coralejo nach Lanzarote. Im Verhältnis zu den beiden kanarischen Hauptinseln Teneriffa und Gran Canaria geht es auf Fuerteventura nachts viel ruhiger zu. Das Nachtleben konzentriert sich auf die Touristenzentren sowie auf die Bars und Diskotheken der größeren Hotels, Ferienanlagen und Clubs. Abgesehen von ein paar Diskotheken spielt sich nach Mitternacht nicht mehr viel ab.
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Kunsthandwerk

Auch auf Fuerteventura (wie auf den anderen kanarischen Inseln) gibt es eine beachtenswerte Tradition des Keramik-Handwerks, der Korbflechterei, Weberei sowie Kunststickerei. Wenn man Glück hat, kann man auch in ehemaligen Landwirtschaftsgebieten uralte Weinpressen und andere mittlerweile als wertvoll zu bezeichnende Gegenstände bewundern.
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Gastronomie

Die kanarische Küche ist von großer Schlichtheit, schöpft aber aus tiefer kulinarischer Erfahrung. Das Klima und der Gebrauch der naheliegenden und inselüblichen Produkte beherrschen die traditionellen Rezepte. Der Fisch steht dabei im Mittelpunkt: Sie müssen nicht Fischesser, sie sollten dies aber sein, wenn Sie nach Fuerteventura fliegen. Denn den fangfrischen Atlantikfisch gegrillt, gekocht oder in Butter gebraten mit den typischen "Papas" sowie der Mojo-Sauce und einem knackigen Salat auf dem Teller ist Gaumenfreude allererster Güte. Aber auch Fleischesser kommen auf ihre Kosten, denn gute Restaurants verstehen es mittlerweile hervorragend, die entsprechenden Sorten (Rind, Schwein, Lamm, Kaninchen etc.) lecker zuzubereiten. Und wenn zum Essen der hervorragende typische kanarische Wein und ein Stück des typischen Ziegenkäse aus Fuerteventura zusammen mit Jamon Cerano (kanarischer Schinken) serviert wird, kommen Sie aus dem Schwärmen bestimmt nicht mehr heraus. Ganz sicher! Allerdings muß man die Plätze für den Genuß dieser Gaumenfreuden genau kennen und hierzu die Touristenzentren verlassen. Und wenn Sie auf Schnitzel, Pommes frites, Spaghetti und Pizza usw. nicht verzichten wollen, auch dies wird angeboten, so daß für alle bestens gesorgt ist.
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Die Ortschaften

Antigua
Ein Dorf mit ca. 3000 Einwohnern, das mit schattenspendenden Bäumen und subtropischer Pflanzenpracht besonders am Platz vor der Kirche zum Verweilen einlädt. Bekannt ist Antigua als Mittelpunkt des Brauchtums. Ein reger Kulturverein organisiert Märkte, Folklore und andere Veranstaltungen. Die zahlreichen (mittlerweile aber meist zerfallenen) Windmühlen in der Umgebung zeugen von einer einst aktiven Landwirtschaft. 5 km von Antigua entfernt befindet sich der kleine ruhige Ort Triquvijate, früher ebenfalls Landwirtschaftsgebiet.

Betancuria
Zweifellos der schönste Ort der Insel mit ca. 600 Einwohnern. Die alte Inselhauptstadt liegt inmitten eines fruchtbaren von hohen Bergen gesäumten Tales. Bentancuria strahlt mit seinen weißen Häuschen zwischen Palmen und umgeben von Äckern und Gärten eine besondere Idylle und Ruhe aus. Für einen Besuch eignen sich die späten Nachmittagsstunden, wenn die meisten Touristenbusse wieder abgefahren sind. Zu besichtigen in Betancuria sind neben zwei kleinen Museen auch eine Kirche und einige herrschaftliche Häuser. Besonders das geschickt restaurierte alte Ortszentrum (Casa Maria) mit originalgetreu restaurierten Gebäuden sowie historischen Vorführungen (Stickerei, Weberei, Keramik-Arbeiten, Multivisions-Show) und einem sehr guten Restaurant laden zum Verweilen ein. Von einem deutschen Unternehmer ist in der Nähe ein Golfplatz mit entsprechendem Hotel geplant.

Caleta de Fuste (El Castillo)
Drittgrößte Feriensiedlung auf Fuerteventura nur wenige Kilometer südlich des Flughafens. (Dennoch kaum Lärmbelästigung). Eine hübsche Feriensiedlung, die sich besonders für Surfanfänger, Segler und Familien mit Kindern eignet. Der kleine Sandstrand ähnlich einer Lagune ermöglicht auch für die Kleinsten gefahrloses Baden. Kernpunkt bildet die unmittelbar am Strand gelegene Feriensiedlung "El Castillo", die überwiegend aus kleinen Bungalows im maurisch-kanarischen Stil besteht. Reizvoll auch der liebevoll gestaltete "Dorfplatz" mit Läden und Restaurants sowie die Swimmingpool-Landschaft und der moderne Yacht-Hafen.

Corralejo
Nördlichster Ort mit ca. 3.500 Einwohner aber mit mittlerweile ca. 20.000 Gästebetten zweites großes Touristenzentrum. Taucher und Surfer finden in dem schmalen Meeresstreifen zwischen Corralejo und der vorgelagerten Insel Lobos ideale Bedingungen. Der kleine Strand im Ortszentrum ist wenig attraktiv; herrlich dagegen die weite Strand- und Dünenlandschaft südlich des Ortes. Diesen Traumstränden verdankt Corralejo, das sich als einstiger Fischort ein bißchen Ursprünglichkeit bewahren konnte, dem touristischen Aufschwung.

Costa Calma/Cañada del Rio
Die "Ruhige Küste" ist ein künstlich angelegtes Feriengebiet am Beginn der Halbinsel Jandia. Am Rande eines kilometerlangen herrlichen Sandstrandes sind Hotels, App.-Anlagen sowie Einkaufszentren und Gastronomiebetriebe entstanden. Überall ist man speziell auf die deutschen Gäste eingestellt. Durch die Möglichkeit ausgedehnter Strandspaziergänge fällt das Fehlen einer Strandpromenade nicht auf. Eine kleine Sensation auf der Wüsteninsel ist ein kleiner Wald mit Palmen und Kanarischen Kiefern, der entlang der Hauptstraße angelegt wurde. Ca. 8 km südlich von Costa Calma erreicht man das weltbekannte Surfrevier Playa de Sotavento.

Cotillo
Kleines ursprüngliches Fischerdorf ganz im Norden der Westküste. Die Küsten in der nahen Umgebung bieten zahllose einsame Badebuchten und dem geübten Surfer ideale Windverhältnisse. Recht hübsch ist die Atmosphäre am kleinen Hafen, in dem fast immer einige Fischerboote dümpeln. Verschiedene qualitativ unterschiedliche Restaurants bieten fangfrischen Fisch an. Durch die lagunenähnlichen Bucht-Gebilde und der riffähnlichen Absperrung zum Meer sind die so entstehenden "Badewannen" ideale Spielplätze für Kinder.

La Oliva
Der bedeutendste Ort im Norden liegt inmitten einer von Vulkankegeln umgebenen Ebene. Früher wurde in dieser vergleichsweise fruchtbaren Region intensiv Landwirtschaft betrieben. Heute leben nur noch wenige Bauern vom Tomatenanbau. Die Olivenbäume, von denen die Namensgebung erfolgte, sind aus dem Ortsbild verschwunden. An die ruhmreiche Vergangenheit erinnern noch einige historische Gebäude.

La Pared
In den 70er Jahren künstlich entstandene kleine Touristensiedlung am Rande eines schönen, meist menschenleeren Sandstrandes. La Pared besteht lediglich aus einem luxuriösen Hotel und einer Bungalow-Anlage. Es gab vor kurzer Zeit noch keine Geschäfte, Bars oder Restaurants. Jetzt gibt es mindestens das Restaurant El Camello und ein Fischrestaurant. Vielleicht gibt es jetzt schon wieder ein paar weitere Lokale. Es gibt ein auch 6-Loch-Zielgolfplatz mit kleinen grünen Rasenflächen der erst vor ein paar Jahren eröffnet worden ist. Allerdings scheint manchmal an den schönen Sandstränden mit der tollen Meeresbrandung noch die Sonne, während an der nur wenige Kilometer entfernten Costa Calma bereits dicke Wolken den Himmel verdunkeln.

Morro Jable / Jandia
Morro Jable und Jandia bilden zusammen das größte Touristenzentrum Fuerteventuras. Die unendlich langen Sandstrände begründeten den rasanten Aufschwung des vorrangig von Deutschen besuchten Feriengebietes. Schon seit Jahren ist das einstige romantische Fischerdorf Morro Jable mit der Hotelstadt Jandia zusammengewachsen. Morro Jable ist als Ort nach wie vor eher Anlaufstelle und Einkaufsstätte für Einheimische. Treffpunkt für Touristen ist eine kleine Strandpromenade. Der Hafen am westlichen Ortsrand dient als Fischer- und Yachthafen; zudem verkehrt von hier aus die Fähre nach Gran Canaria. Der Retortenort Jandia besteht fast nur aus Hotel- und App.-Anlagen. Von den meisten Unterkünften muß man zunächst die Hauptstraße überqueren, um ans Meer zu gelangen.

Pájara
Verwaltungszentrum des Insel-Südens, das in einem tiefen Talkessel nahe der Westküste liegt. Einziger Ort auf Fuerteventura mit einem Freibad. Gepflegtes Dorf mit viel Grün. Gut verweilen läßt es sich im Schatten hoher Bäume auf dem Kirchplatz oder in angrenzenden Grünanlagen.

Playa de Sotavento / Risco del Paso
"Mitten im Paradies", direkt am Traumstrand Fuerteventuras, weitab von den übrigen Touristenanlagen liegen versteckt einige Häuser, von denen einige wenige touristisch genutzt werden. (Diese können Sie über uns buchen!) Herrliches Strand-Panorama. Ideal für Strand- und Wasserliebhaber, die darüber hinaus keine weitere Infrastruktur benötigen.

Tefía
Ein schlichtes, weit auseinandergezogenes Dorf südlich von La Oliva gelegen. Viele ehemals schöne Bauernhäuser und Windmühlen zeugen von einer einst guten landwirtschaftlichen Struktur. Ausgangspunkt zum Strand nach Los Molinos und dem Playa de La Mujer

Valle de Santa Inés
Sehr kleine Ortschaft wenige Kilometer nördlich von Betancuria. Von hier aus führt eine asphaltierte Straße Richtung Westküste direkt ans Meer zum Punkt Aguas Verde. Doch außer einer kleinen Ferienanlage und einige Villen herrscht hier Abgeschiedenheit, Einsamkeit und Wild-Romantik.
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