El Hierro
El Hierro, die urwüchsige Insel
El Hierro ist die kleinste der Kanarischen Inseln
ein kleines Stückchen Paradies
unberührte Natur
ein gesundes, warmes Klima
herrliche Pinien-, Kiefern- und Lorbeerwälder
interessante Lava-Landschaften
fruchtbares Landwirtschaftsgebiet mit subtropischer Vegetation
viele entspannende Möglichkeiten (Wandern, Schwimmen, Tauchen, Entdecken
Klima
Landschaft
Strände
Wanderungen
Gesundheit
Kunst und Kultur
Ausflüge
Gastronomie
Die Ortschaften
Klima
Das Klima von El Hierro wird - ebenso wie das der anderen Kanaren - bestimmt durch den Kanarenstrom und dem Nordost-Passat-Wind. Es ist damit ausgeglichen mild mit durchschnittlichen Temperaturen von 19-23° C an den Küsten. In höheren Lagen, vor allem im Norden und Osten, ist die Temperatur um einige Grade kühler. Dennoch sollten Warnungen vor zu ausgedehnten Sonnenbädern auch hier ernst genommen werden, da die Sonneneinstrahlung enorm ist. Die Wassertemperaturen variieren zwischen ca. 19° C im Januar und ca. 23° C im September. Die Regenzeit liegt zwischen November und März, wobei allerdings, verglichen mit deutschen Verhältnissen, nur bescheidene Niederschlagsmengen zu verzeichnen sind. Feuchtigkeit bringt auch der Passat-Wind, der an den Berghängen kondensiert. So erklärt sich auch der berühmte Heilige Baum der Insel, der "Garoe", den schon die Ureinwohner verehrten, weil an seinen Blättern der feuchte Passat-Wind kondensierte; das Wasser tropfte ab und wurde in Gefäßen aufgefangen. Nachdem im Jahre 1610 ein Blitzschlag den Heiligen Baum zerstörte, wurde 1949 an gleicher Stelle ein neuer Baum gepflanzt. Seiner großen Bedeutung wegen ziert er heute das Inselwappen.
nach oben Seitenanfang
Landschaft
El Hierros Landkarte sieht aus wie ein Bikinihöschen. Im Norden die fruchtbare und grüne Landschaft der Region El Golfo - unten an ihrem Südzipfel bei La Restinga bietet sie Europas schönstes Taucherparadies. Oben, an ihrem östlichsten Zipfel eine Miniatur-Hauptstadt (Valverde) mit nur ca. 1.800 Einwohnern. Und in der geographischen Mitte hoch oben über dem Meer, Frontera mit einem herrlichen freien Blick über den Atlantik. Auf der westlichen Seite steht der rötliche Leuchtturm "Faro de Orchilla", durch den Claudius Ptolemäus von vor 1.800 Jahren seinen geographischen Nullmeridian (seit 100 Jahren in Greenwich) zog, weil er meinte, daß El Hierro am Ende der Welt liege. Dies könnte man tatsächlich meinen, wenn man die graubraune Lavalandschaft im Südteil der Insel sieht: tausend Krater, rauhe Natur, kein gelber Sandstrand, sondern warme schwarze Vulkanasche. Ansonsten Bananen-, Avocado-, Ananas- und Südfrucht-Plantagen, riesige Eidechsen, kein einziges Hotel mit Fahrstuhl, kein Touristengegröle. Dafür Urwüchsigkeit, Herzlichkeit und Natürlichkeit und im nördlichen Zentrum der Insel herrliche Wälder und weite Felder. Ideal für ausgedehnte entspannende Wanderungen. Auf El Hierro, wie auf den Kanaren im Allgemeinen, gibt es eine sehr große Anzahl endemischer Pflanzenarten. In höheren Vegetationszonen findet man herrliche Lorbeerwälder mit verschiedenen Unterarten, Farne, Moose, "El Fayal" mit flechtenbehangener Erika von 8 m Höhe und Haya Sträucher, einem Hartlaubgewächs. Die ausgedehnten Kiefernwälder gelten als die schönsten und eindrucksvollsten der Kanaren. Die kanarische Pinie beherrscht besonders das Bild bei El Pinar. Besonders hervorzuheben ist der (oft fotographierte) Sabinar im Westen der Insel, eine Formation von Wacholdern, die seit Jahrhunderten Wind und Wetter trotzen. In der Tierwelt hervorzuheben sind eine Vielzahl von Vögeln (z.B. die Wildform des Kanarienvogels) wozu auch Seeadler, aber auch viele durchreisende Zugvögel gehören. Am artenreichsten ist die Reptilienwelt: Frösche, Geckos sowie Eidechsen sind in einer Vielzahl vorhanden. Die Attraktion ist eine Rieseneidechse, die bis 70 cm groß werden kann.
nach oben Seitenanfang
Strände
Fast alle sind sehr steinig und nicht unbedingt Familien-Badeurlaub-tauglich. Einzige Ausnahme: der Ortsstrand von La Restinga. Windsurfer loben hingegen die Winde an der kleinen Playa de Varadero (Ostküste). Rötlich-feinen Sand (sowie gute Fischkneipen) findet man an der Playa Punta de Verodal (Westküste).
nach oben Seitenanfang
Wanderungen
Zum wirklichen Ende der europäischen Welt (zum Leuchtturm Faro de Orchilla) führt der Weg vom wilden Valle del Barque über braunschwarze Vulkansteine an der Kapelle "Nuestra Señora de los Reyes" vorbei zum Leuchtturm. Dies ist eine der schönsten von zwölf derzeit ausgeschilderten Wanderrouten auf El Hierro. Ähnlich schöne Ziele gibt es in den Pinienwäldern von El Pinar, im Bereich von Sabinosa bzw. in der gesamten Frontera-Region. Auch der Norden bei Mocanal oder Tamaduste lädt geradezu zum entspannenden Wandern ein.
nach oben Seitenanfang
Gesundheit
Das herrenische Klima ist ein einziges Heilklima: angenehm warm, atlantik-frisch, saubere Luft. Wem dies nicht zur Heilung bzw. Linderung genügt, dem seien die warmen Naturheil-Quellen im Norden der Insel empfohlen. Die Regenzeit liegt zwischen November und März. Feuchtigkeit bringt auch der Passat-Wind, der an den Berghängen kondensiert.
nach oben Seitenanfang
Kunst und Kultur
Besuch von Webereien, Lochstickereien
Besuch bzw. eigene Ausbildung in Keramik-Werkstätten
Besuch bei Schnitzereien und Korbmachern
Besuch von Folkloreveranstaltungen mit typisch-kanarischer Musik
Besuch von typisch-kanarischen Ringkämpfen (lucha canaria)
Besuche von zwei Museen sowie dem Zentrum für Kunsthandwerk
nach oben Seitenanfang
Ausflüge
Unter den kanarischen Inseln ist El Hierro immer noch die am wenigsten beachtete, etwas am Rande liegende siebte Insel. Sie steht nicht unbedingt im Mittelpunkt des touristischen Interesses. Sehr zur Freude der Kenner und Liebhaber dieser Insel fließen die breiten Urlauberströme noch nicht bis hierher. Entsprechend ist auch die Infrastruktur, was Freizeitangebote bzw. touristische Attraktionen betrifft. Statt Aguaparks mit langen Rutschbahnen gibt es herrliche Wiesen und Weiden in der Hochebene von Nisdafe, statt Go-cart-Rennbahnen findet man Feigen- und Mandelhaine im Westen El Pinars, anstatt hektischer massentouristischer Betriebsamkeit findet man Ruhe und Beschaulichkeit - ja fast ein bißchen (angenehmer) Rückständigkeit. Unternehmungen und Ausflüge beschränken sich somit darauf, Landschaft und Leute zu erkunden.
nach oben Seitenanfang
Gastronomie
Die kanarische Küche ist von großer Schlichtheit, schöpft aber aus tiefer kulinarischer Erfahrung. Das Klima und der Gebrauch der naheliegenden und inselüblichen Produkte beherrschen die traditionellen Rezepte. Der Fisch steht dabei im Mittelpunkt: Sie müssen nicht Fischesser, sie sollten dies aber sein, wenn Sie nach El Hierro fliegen. Denn den fangfrischen Atlantikfisch gegrillt, gekocht oder in Butter gebraten mit den typischen "Papas" sowie der Mojo-Sauce und einem knackigen Salat auf dem Teller ist Gaumenfreude allererster Güte. Aber auch Fleischesser kommen auf ihre Kosten, denn gute Restaurants verstehen es mittlerweile hervorragend, die entsprechenden Sorten (Rind, Schwein, Lamm, Kaninchen etc.) lecker zuzubereiten.
nach oben Seitenanfang
Die Ortschaften
San Andrés
Das Klima in San Andrés, auf der Hochebene in 1.100 m ü.M. ist kontinental: Im Sommer oft gut warm, im Winter kalt, feucht und nebelig. Auf den umliegenden weiten Wiesen sieht man Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen, denn die Bewohner leben hier von der Landwirtschaft.
Frontera
Der Name Frontera faßt eigentlich alle Ortschaften des Golfo zusammen, wird aber auch synonym für das Dorf Tigaday benutzt. Als Zentrum des expandierenden Fruchtanbaus (Ananas, Papaya, Avocado, Wein etc.) gewinnt die Region zunehmend an Bedeutung
Mocanal
Kleiner Ort im fruchtbaren Insel-Norden in ca. 700 m Höhe. Umgeben von Gemüsegärten, Äckern und Feldern. Das Klima ist oft - vor allem in den Wintermonaten - feucht und nebelig. In den Sommermonaten ist unten an der Küste ein altes artgerecht erhaltenes Dörfchen von Einheimischen bewohnt (mit zwei Naturschwimmbecken)
El Pinar
Die beiden ineinander übergehenden Orte Taibique und Las Casas am südlichen Rand des Kiefernwaldes werden zusammen El Pinar genannt. Die Bevölkerung lebt überwiegend von Ackerbau und Viehzucht. Im Dorf gibt es eine Töpferei, ein Privat-Museum und etliche Wohnstätten von Weberinnen, Holzschnitzern und Korbflechtern.
Las Puntas
Nordöstliches Ende des Golfos und zunehmend touristisch erschlossenes kleines Dörfchen. In der Nähe ist eine originelle Bade- und Erlebnisanlage im Entstehen
Sabinosa
Dieser Ort ist mit seinen überwiegend alten gut erhaltenen Häusern im traditionell herrenischen Baustil das wohl malerischste Dorf der Insel. Unterhalb Sabinosas, direkt an der Küste, findet man den Pozo de La Salud, eine radiumhaltige Heilquelle, in deren Nachbarschaft das Kurhotel erbaut wurde.
Tamaduste
Dieser kleine Ort im Norden, gleich neben dem Flughafen, entwickelte sich in den letzten Jahren aus einer Fischeransiedlung zum "Sommerdorf" einiger Einwohner Valverdes. Es besitzt einen natürlichen Hafen, der mit seiner hübsch angelegten Badestelle zum Sprung ins kühle Naß einlädt. Südlich vom Flughafen befindet sich der kleine Ort La Caleta mit ähnlicher Struktur.
Tigaday und Los Llanillos
Hier ist man am ehesten auf Urlaubswünsche eingestellt: Kulturhaus, Kino, Banken, Restaurants und Bars sind ebenso vorhanden wie Grillstellen mit Brennholz und Trinkwassertanks und rustikaler überdachten Holztischen. In der gesamten Golforegion wurden mehrere natürliche Meeresschwimmbecken ausgebaut.
Valverde
Valverde (ca. 1.800 Einwohner) ist die beschauliche "Hauptstadt" El Hierros. Schulen, Gericht, zwei kleine Museen, ein Kulturzentrum, Banken, Restaurants und etliche Bars sind hier zu finden. Das kleine Städtchen liegt zwischen Gärten und Äckern in etwa 600-700 m. Höhe
nach oben Seitenanfang
| Kontakt | unsere Internetseiten| Links| Sitemap| |
